Nachhaltiges Einkaufen im Urlaub: Reisen ohne Verzicht

By Birgit Nach dem Urlaub ist bei vielen auch vor dem Urlaub. Die nächsten freien Tage kommen bestimmt. Deshalb passt der Gastbeitrag von Stefany Seipp recht gut in die Zeit und zu unserer Philosophie. Mit ihren nachhaltigen Einkaufstipps möchten wir Euch für diese Urlaubsthema sensibilisieren:
Das Thema Nachhaltigkeit ist mittlerweile in aller Munde. Viele Menschen fragen sich: Was kann ich tun, um auf lange Sicht die Umwelt zu schonen? Nachhaltigkeit mag sich dabei mit dem ganz normalen Alltag vereinbaren lassen, im Urlaub sieht die Sache aber oft ganz anders aus: Wir fliegen weite Strecken und lassen uns beim Shoppen schnell zu Spontankäufen hinreißen, die alles andere als nachhaltig sind. Damit dir das nicht passiert, haben wir sieben grüne Perlen zum nachhaltigen Einkaufen im Urlaub zusammengestellt
1. Regional ist genial
Du kaufst zuhause nur saisonal und Produkte aus deiner Region? Kein Grund, das im Urlaub zu ändern! Lass also im Urlaub McDonald’s und Co. links liegen und genieße stattdessen lokale Gerichte in kleinen Restaurants, die von Einheimischen betrieben werden. Oder geh auf einen Wochenmarkt – so bekommst du das Flair deines Urlaubsortes noch besser mit. In Paris gibt es zum Beispiel jeden Samstag den Marché Brancusi, einen kleinen, aber feinen Bio-Markt.
Nachhaltig einkaufen gilt übrigens auch für Souvenirs. Über klischeehafte Mitbringsel freut sich ohnehin niemand wirklich, warum also nicht nach originellen Kleinigkeiten suchen? In London findest du zum Beispiel einzigartige Vintage-Teile auf dem Portobello Road Market, dem Sunday Upmarket auf der Brick Lane im hippen Stadtteil Shoreditch oder auch auf dem Camden Town Market.
2. Vorsicht bei der Souvenirwahl
Gerade in asiatischen Ländern nehmen es Händler mit dem Tierschutz nicht immer so genau und verkaufen Souvenirs, für die ein Lebewesen Grausames durchleiden musste. Verzichte deshalb auf Schnitzereien aus Elfenbein, Korallenschmuck und Fell-Teppiche, denn mit großer Wahrscheinlichkeit hat ein Tier oder die Natur dafür gelitten. Boykottiere die Anbieter und fordere andere auf, es ebenfalls zu tun. Natürlich darfst du Erinnerungen mit nach Hause nehmen – aber warum nicht einfach in Form von Fotos? Reisebilder sind einzigartig und garantiert tierfreundlich.
3. Eigene Tasche mitnehmen
In Thailand auf dem Strandmarkt einen neuen Bikini kaufen und dabei ganz automatisch die dünne Plastiktüte vom Händler annehmen: So leicht ist Nachhaltigkeit im Urlaub über Bord geworfen. Genauso leicht kannst du aber verhindern, dass ein weiteres Stück Plastik achtlos verschwendet wird: Nimm auch im Urlaub immer einen Stoffbeutel mit. Zuhause musst du vermutlich für Plastiktüten bezahlen und hast deshalb meistens selbst eine Tasche dabei – warum nicht auch mehr lesen
Source: Livona