Ostereier mit Naturfarben bemalen

By Birgit Ihr steckt sicher auch mitten in den Ostervorbereitungen. Für das Färben der Eier zum Osterfrühstück und zum Verschenken habe ich ja schon das Richtige gefunden. Jetzt ist die Deko dran. Ich fühle mich ein bisschen in meine Kindheit zurückversetzt, als ich den neuen Farbkasten öffne.
Meine letzte Zeichenstunde mit Wassermalfarben liegt tasächlich schon eine ganze Weile zurück, und wann ich das letzte Mal ganz traditionell ausgeblasene Eier mit Farben bemalt habe, weiß ich nicht mehr genau. Diese Methode ist auch, so scheint mir, ein wenig in Vergessenheit geraten. Nicht zuletzt weil der Handel eine ganze Menge anderen Schnickschnack, lösungsmittelhaltig und nicht biologisch abbaubar, bereithält. Probieren Sie es ruhig mal auf meine Art aus, und werden Sie kreativ.
Der Wasserfarbkasten Natural Colours von memo beinhaltet 12 Naturfarben, die aus Extrakten verschiedener Blüten, Blätter, Früchten und Wurzeln z.B. Wilder Safran, Rote Beete, Paprika, Brennnessel und Holunder hergestellt wurden. Aktuell haben sich die Farben etwas geändert, wie mir scheint. Die verwendeten Bindemittel sind ebenfalls rein pflanzlich. Sie leuchten auf den ersten Blick nicht so wie man es kennt. Der Malkasten selbst ist aus Metall, die runden Näpfchen sind aus Polystyrol und einzeln nachfüllbar. Ein Pinsel gehört auch zur Ausstattung. Dann brauche ich nur noch eine Wasserschale und ein paar ausgeblasene Eier.
Woran erkenne ich das BIO-Ei
Nun will ich das mit den Eiern ganz genau wissen und schreibe mir den „Eiercode“ ab, um heraus zubekommen, woher die Eier stammen. Die weißen Eier haben die Nummer 1-DE-1407011, Mario Steinert steht auch noch drauf. Sie stammen aus Freilandhaltung in Sachsen, vom Bauernhof Mario Steinert Weißenberger Straße 73, 02906 Diehsa und sind nicht BIO. Weiße Bio-Eier habe ich in Dresden leider nicht bekommen. Die zwei Sorten brauner Eier, die ich zum Färben genommen habe mit der Nummer 1-DE-1300691 stammen aus Freilandhaltung in Mecklemburg-Vorpommern, von der Riedel/Ruff GbR in Book ebenfalls nicht BIO. Aber jetzt kommt mit der Nummer 0-DE-1403111 das BIO-Ei aus Sachsen, vom Stadtgut Görlitz. Zu dem schnellen Ergebnis bin ich durch eine Internetseite gekommen, auf der man den „Eier-Code“ eingeben kann, und sofort erfährt woher es stammt, sogar mit Fotos. Der „Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen (KAT) in Bonn betreibt im Internet die Seite. Dort kann man den Eiercode eingeben und erhält alle wichtigen Infos.
PS: „WAS STEHT AUF DEM EI?“ gibt es auch als kostenlose App für Ihr iPhone. Für alle die ganz schnell mehr über ihre Eier wissen müssen.
Ostereier bemalen – die Naturfarben von memo
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Source: Livona