Zu Gast in der Wellness-Lodge „einfach schön“ in Dresden

By Birgit Das Wetter – einfach schön und absolut passend zu meinem heutigen Termin im „einfach schön“. Manchmal liegen einfach schöne Orte etwas versteckt und sind erst auf den zweiten Blick zu erkennen. Wie zum Beispiel die Wellness Lodge „einfach schön“ im Dresdner Ortsteil Ockerwitz. Hier auf der Anhöhe im Dresdner Westen bin ich mit Cornelia Schelzel zum Frühstück verabredet.

einfach schön Wohlfühl-Refugium – Ankommen und Frühstücken
Von außen kann ich nicht viel von ihrem Refugium sehen, erst als sich das große hölzerne Eingangstor hinter mir schließt, trete ich in eine besondere Welt. Hier haben sich Cornelia und Falk Schelzel ihren Traum von Urlaub, Entspannung und Wellness erfüllt.
Zuerst schlendere ich durch den großzügig angelegten Park, der zum Ende hin einen weiten Blick über die angrenzenden Felder eröffnet. Am Ende meines Rundgangs entdecke ich dann, versteckt hinter Hecken, die Privat-Sauna mit einer wunderschön angelegten Pool Landschaft.

Ups, da werde ich plötzlich von hinten angesprochen, Frau Schelzel hat mich entdeckt. Gemeinsam gehen wir ins Kaminzimmer zum Frühstücken. Dort erwartet uns ein kleines, feines Frühstücksbuffet in Bio-Qualität.
Kaffee und Tee werden frisch zubereitet genauso wie das Frühstücksei in allen Varianten. Ich entscheide mich für eine Latte Macchiato, ein wenig Rührei – liebevoll angerichtet, am frischen Obst-Salat komme ich auch nicht vorbei und dann probiere ich noch ein Brötchen mit etwas Käse.

einfach schön Gästehaus – Geschichte & Philosophie
Cornelia Schädel betreibt ihre Wellness-Oase jetzt seit fünf Jahren und mich interessiert, wie sie auf die Idee gekommen ist, genau hier das ”einfach schön” aufzubauen. Sie erzählt mir, dass genau auf diesem Grundstück seit 1994 das Bauunternehmen ihres Mannes zu Hause war. Im hinteren Teil betrieb sie eine Kletterhalle, weil Beide begeisterte Kletterer sind. 2008 hat dann ein Brand ihre gesamte Existenz zerstört. Zu diesem Zeitpunkt waren beide Mitte 40, hatten drei Kinder zu versorgen und haben sich gefragt, wie es nun weitergehen soll.
Da standen die Mitarbeiter der Baufirma mit ihrem eigenen Werkzeug in der Tür und sagten: „Wir wollen helfen, wir machen weiter.“ Schnell wurde ein neuer Standort für die Baufirma gefunden und es konnte dort weitergehen. Was aber, sollte mit dem abgebrannten Grundstück passieren? Um das herauszufinden, um Abstand zu gewinnen und um über ihr weiteres Leben nachzudenken, haben sich Beide für eine Zeit in ein Kloster zurückgezogen.
Nach einiger Zeit des Nachdenkens trafen beide gemeinsam die Entscheidung, das Grundstück nicht zu verkaufen. Etwas ganz Neues sollte entstehen – ein Ort für Erholungssuchende. Sie wollen Menschen in ihrem Alltags-Stress abholen und beim mehr lesen
Source: Livona